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Leitbild

Leitgedanken der Drehscheibe Egg

Professionelle Beziehungsarbeit bedeutet, gezielt auf einen Menschen zuzugehen, etwas gemeinsam mit ihm zu erleben, persönliche Berührungspunkte herzustellen und damit auch eine Vertrauensbasis aufzubauen. Man versucht eine sinnvolle Begegnung mit einem anderen herzustellen. Dazu gehört, dass einem der Andere wichtig ist, man sein Verhalten ernst nimmt, seine Gefühle respektiert und seine Persönlichkeit als wertvoll erachtet. Diese Arbeit verlangt auch, dass man sich mit seinen persönlichen Seiten einlässt, darum bemüht ist, Vertrauen herzustellen und persönliche Sichtweisen auszutauschen. Dazu gehört vor allem, seine eigenen Gefühle auszudrücken (z.B. im Zwiegespräch, Körpersprache ...). 

In der professionellen Beziehungsarbeit ist immer auch ein sozialpädagogischer Ansatz enthalten. Die jungen Menschen sollen zu eigenverantwortlichen Handeln herangeführt werden. Dies soll sie darin bestärken die  erschiedensten Lebenslagen zu meistern.

Bei der Bedürfnisorientiere Wahrnehmung stehen die Bedürfnisse der Jugendlichen im Vordergrund. Diesbezüglich auch eine bewusste Wahrnehmung aufrecht zu halten ist nicht immer einfach im Alltag der Jugendarbeit. Es besteht die Gefahr, eigenen wohlwollende Interessen in den Vordergrund zu stellen. Hier steht also im Vordergrund was der Jugendliche zurzeit will und nicht welches Potenzial der Jugendarbeiter im Jugendlichen sieht. Jugendarbeit sollte darin bestehen, Jugendlichen diese objektiven Interessen und Erfordernisse bewusst zu machen und sie zu ihrer Durchsetzung zu motivieren und zu befähigen. Ebenfalls setzte sich aber die bedürfnisorientierte Jugendarbeit gegen einen „subjektivistischen Ansatz“ ab, der Jugendlichen einfach nur eins zu eins die Wünsche erfüllen wollte, die sie direkt formulierten. Hierfür formuliert die bedürfnisorientierte Jugendarbeit ein Konzept, das partizipatorisch ist, denn es geht darum, gemeinsam mit den Jugendlichen zu klären, welche Bedürfnisse und Interessen sie haben, und sie dann darin zu unterstützen, wie sie in die Tat umgesetzt werden könnten.

Die Zielorientierte Gestaltung ist stark mit der Animation verbunden. Hier gilt es Jugendliche darin zu bestärken selber aktiv in ihrem Leben gestalterisch zu wirken. Ideen klar auszuformulieren führt zu klaren Zielen. Die Jugendlichen darin zu bestärken ein gestecktes Ziel zu erreichen und bis zum Schluss dran zu bleiben gehört mit in diesen  estaltungsprozess.

Bei dem prozessorientierten Handeln steht der Prozess im Vordergrund, das Erreichen des Zieles ist sekundär. Zwar ist das Auslösen eines Prozesse in der Regel an ein Ziel gebunden, jedoch kann sich dieses innerhalb eines Prozesses verändern. Damit steht die Handlung als solches im Vordergrund. Dies steht auch nicht im Wiederspruch mit dem zielorientierten Gestalten, da durch den Prozess zwar ein zuvor gefasstes Ziel verworfen werden kann, diese aber durch ein neues ersetzt wird. Nur eine prozessorientierte Herangehensweise an Ziele erlaubt es auch diese zu  verändern. Eine reine Zielorientierung kann nur erfüllt oder nicht erfüllt werden. Beim partizipierten Handeln werden die Gesprächspartner aktiv in die Prozesse einbezogen.